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Roborowski-Zwerghamster
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Der Roborowski-Zwerghamster (Phodopus roborovskii) ist eine zu den Kurzschwanz-Zwerghamstern gehörende Art der Hamster. Er bewohnt die WĂŒstensteppe Gobi und angrenzende WĂŒstenregionen des nördlichen Chinas und der Mongolei, ist nicht im Bestand gefĂ€hrdet und wird zunehmend als Heimtier gehalten.
Seine Kopf-Rumpf-LĂ€nge betrĂ€gt etwa sieben Zentimeter, das durchschnittliche Körpergewicht der MĂ€nnchen etwa 23,5 Gramm und das der Weibchen etwa 20 Gramm. Das weiche Fell der Oberseite ist hellbraun bis grau, das der Unterseite weiĂ. Ăber jedem Auge befindet sich ein markanter weiĂer Fleck. Ein Aalstrich ist nicht vorhanden.
Der Roborowski-Zwerghamster bewohnt ausschlieĂlich Sandgebiete mit spĂ€rlichem Pflanzenbewuchs und ernĂ€hrt sich hauptsĂ€chlich von Pflanzensamen. Sein selbstgegrabener Bau besteht meist aus einer einfachen Röhre mit einer Nestkammer. Er ist ganzjĂ€hrig und hauptsĂ€chlich in der DĂ€mmerung aktiv, im Winter jedoch weniger.
Von April bis September bringen die Weibchen nach einer Tragzeit von je etwa 21 Tagen drei bis vier WĂŒrfe mit durchschnittlich 4,5 Jungtieren zur Welt. Diese sind nach etwa 19 Tagen geschlechtsreif und beginnen nach zwei Monaten sich fortzupflanzen. Die Lebenserwartung in der Natur betrĂ€gt bis zu eineinhalb Jahre.
Contents
⹠Körpermerkmale
âą KörpermaĂe
âą Fell und Farbe
⹠SchÀdel
âą Verdauungstrakt
âą Stoffwechsel
⹠Körperwachstum
âą Genetik
âą Lebensweise
âą Lebensraum
⹠ErnÀhrung
âą Fortpflanzung
âą Geschlechtsreife
âą Verhalten
âą Markierverhalten
âą Sympatrien
âą Systematik
âą Nomenklatur
âą Belege
âą Weblinks
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Körpermerkmale
KörpermaĂe
Mit einer Kopf-Rumpf-LĂ€nge von fĂŒnfeinhalb bis neun Zentimetern ist der Roborowski-Zwerghamster einer der kleinsten Hamster. Sein Schwanz ist 6 bis 14 Millimeter lang und meist kĂŒrzer als die Hinterpfoten. Deren LĂ€nge betrĂ€gt 10 bis 12 Millimeter und die der Ohrmuscheln 10 bis 15 Millimeter.cite-ref-f1966-sbv-1-0[1]cite-ref-r1994-gc-2-0[2] Miller bezeichnet die Pfoten als verkĂŒrzt und somit ungewöhnlich kurz und breit. Die Proportionen der Knochen zueinander seien jedoch nicht besonders abgewandelt.cite-ref-3[3] Die Populationen der Mandschurei, der Mongolei und Shaanxis sind kleiner und besitzen andere Körperproportionen als die des Nan Shan.cite-ref-thomas1908-r1994-4-0[4]
Das Körpergewicht des Roborowski-Zwerghamsters unterliegt jahreszeitlichen Schwankungen. Laut Feoktistowa und Meschtscherski ist es im Herbst und frĂŒhen Winter am niedrigsten. Im Dezember beginnt es stetig zu steigen, erreicht seinen Höhepunkt im spĂ€ten FrĂŒhling und Sommer und nimmt im September rapide ab. MĂ€nnchen wiegen durchschnittlich zwischen 20 und 28 Gramm, Weibchen sind mit 18 bis 23 Gramm etwas leichter.cite-ref-fm2005-3-a1-5-0[5]
| MaĂe in Millimetern | Tuwa [ 1 ] | Nan Shan [ 6 ] | Shaanxi [ 4 ] | Mongolei [ 7 ] | Mandschurei [ 8 ] |
|---|---|---|---|---|---|
| Kopf-Rumpf-LĂ€nge | 68â92 | 90,0 | 73â81 | 72,0 (67â76) | 53â60 |
| LĂ€nge des Schwanzes | 6â12 | 7,0 | 11â14 | 8,2 (7â11) | 7â9 |
| LĂ€nge der Hinterpfoten | 10â12 | | 11,5â12 | 11,2 (10â12) | 10,5â11 |
| LĂ€nge der Ohrmuscheln | 14â15 | 14 | 12â14 | 11,2 (10â12) | 12â13 |
| | | [ Anm. 1 ] | [ Anm. 2 ] | [ Anm. 3 ] | [ Anm. 4 ] |
cite-note-91. Angegeben sind die MaĂe des Typusexemplars.
cite-note-102. Angegeben sind die Wertebereiche von vier Exemplaren aus Yulin.
cite-note-113. Angegeben sind die Mittelwerte und Wertebereiche von vier Exemplaren.
cite-note-124. Angegeben sind die Wertebereiche von vier Exemplaren.
Fell und Farbe
Das Fell des Roborowski-Zwerghamsters ist weich und fein. Die Haare der Oberseite sind etwa neun Millimeter lang.cite-ref-thomas1908-r1994-4-2[4] Flintcite-ref-f1966-sbv-1-2[1] beschreibt die Oberseite der tuwinischen Population als fahlgelb mit rostfarbenem Schimmer, Satunin die der Population des Nan Shan als hellbraun und deren Körperseiten und Hinterteil als gelblich-hellbraun. Thomas gibt die Oberseite der Population Shaanxis als graubraun mit Tendenz zu beige bis hautfarben an, Allen und Sowerbycite-ref-sowerby1914-13-0[9] beschreiben diese als hautfarben und Mori beschreibt die Oberseite der mandschurischen Population als grau. Das Unterfell ist in allen FÀllen schiefergrau.cite-ref-r1994-gc-2-1[2] WÀhrend des Fellwechsels hat das Oberfell einen grauen Anflug.cite-ref-f1966-sbv-1-3[1] Das Winterfell unterscheidet sich in Farbe, Volumen und Dichte nicht sichtbar vom Sommerfell.cite-ref-fm2005-3-a1-5-1[5]
Ăber jedem Auge befindet sich ein markanter weiĂer Fleck und am Ansatz jeder Ohrmuschel ein kleiner weiĂer Fleck. Die vordere HĂ€lfte der AuĂenseite der Ohrmuscheln ist grau bis dunkelbraun, die hintere HĂ€lfte und die Innenseite sind weiĂ. Der Ăbergang zwischen dem Fell der Oberseite und dem der Unterseite verlĂ€uft in drei Bögen ĂŒber Schultern, Flanken und HĂŒften. Der Bereich der Schnurrhaare, die Mundgegend, die gesamte Unterseite, der Schwanz und die GliedmaĂen einschlieĂlich der Sohlen sind mit einem dichten weiĂen Fell bedeckt. Bis auf einen kleinen unbehaarten Bereich an der Daumenwurzelcite-ref-thomas1908-r1994-4-3[4] gilt dies ebenfalls fĂŒr die zusammengewachsenen hinteren und Ă€uĂeren Sohlenballen. Ein Aalstrich ist nicht vorhanden.cite-ref-14[10] Die oberen Schnurrhaare sind schwarz, die unteren weiĂ.cite-ref-15[11]
SchÀdel
Der zierliche SchÀdel des Roborowski-Zwerghamsters ist 20 bis 24 Millimeter lang. Das Zwischenscheitelbein hat die Form eines gleichschenkligen Dreiecks. Die Schnauze ist schlank, die Nasenbeine sind schmal und etwa acht Millimeter lang. Die LÀnge des Gaumens betrÀgt etwa elf Millimeter, die des Unterkiefers etwa 13 Millimeter.cite-ref-allen1940-r1994-7-1[7]cite-ref-r1994-gc-2-2[2] Die Unteraugenlöcher des Roborowski-Zwerghamsters sind oval und Àhneln denen der Mittelhamster.cite-ref-satunin1903-r1994-6-1[6]
Die vorderen RĂ€nder der schmalen Jochbeinplatten sind eingebuchtet, jedoch weniger als bei den Mittelhamstern. Die Breite des HirnschĂ€dels betrĂ€gt etwa zehn Millimeter. Die Hirnkapsel ist vorne breit und tief, hinten schmal und flach und von oben betrachtet rund. Mit etwa zwölfeinhalb Millimetern ist der SchĂ€del ĂŒber den Jochbögen am breitesten. Der Abstand zwischen den Augenhöhlen betrĂ€gt etwa vier Millimeter und die Breite ĂŒber die BackenzĂ€hne etwa viereinhalb Millimeter. Die Fossae pterygoideae der FlĂŒgelfortsĂ€tze sind breit und flach. Die Schneidezahnlöcher sind relativ breit, mit weniger als vier Millimetern kĂŒrzer als die oberen Backenzahnreihen und reichen nicht bis zu diesen zurĂŒck. Die Paukenblasen sind verkleinert und abgeflacht mit röhrenförmigen, knöchernen Eustachi-Röhren.cite-ref-16[12]cite-ref-r1994-gc-2-3[2]
| MaĂe in Millimetern | Nan Shan [ 6 ] | Shaanxi [ 7 ] | Mandschurei [ 8 ] |
|---|---|---|---|
| GröĂte LĂ€nge des SchĂ€dels | 24,0 | 22,8 (21,5â23,8) | 20 |
| Weitere SchĂ€dellĂ€ngen | | 19,0 (17,3â19,8) (basal) | 18,5 (condylobasal) |
| Weitere SchÀdellÀngen | 19,0 (basilar) | | 16 (basilar) |
| MaĂe des Zwischenscheitelbeins | 2,8 Ă 7,0 | | |
| LĂ€nge der Nasenbeine | 9,0 | | 6,5 |
| LĂ€nge des Gaumens | | 11,1 (10,5â11,6) (palatal) | 8,8 (palatilar) |
| LĂ€nge des Unterkiefers | 13,5 (condylar) | | |
| Breite des HirnschĂ€dels | 10,8 (ĂŒber die Paukenblasen) | 10,1 (9,5â11,0) (ĂŒber die WarzenfortsĂ€tze ) | 11 (Hirnkapsel) |
| Breite ĂŒber die Jochbögen | 14,0 | 12,4 (11,6â13,1) | 11,5 |
| Abstand zwischen den Augenhöhlen | 4,2 | | 3,6 |
| Breite ĂŒber die BackenzĂ€hne | | 4,5 (4,4â4,6) | |
| LÀnge der Schneidezahnlöcher | 3,8 | | 3,2 |
| LĂ€nge der oberen Backenzahnreihe | 3,8 | 3,4 (3,1â3,7) | 3,3 |
| LĂ€nge der unteren Backenzahnreihe | 4,0 | (3,1â3,7) | |
| LĂ€nge der zahnfreien LĂŒcke | 7,0 | | 5,7 |
| | [ Anm. 1 ] | [ Anm. 2 ] | [ Anm. 3 ] |
cite-note-175. Angegeben sind die MaĂe des Typusexemplars.
cite-note-186. Angegeben sind die Mittelwerte und Wertebereiche von zehn Exemplaren.
cite-note-197. Angegeben sind die MaĂe eines jungen MĂ€nnchens.
Verdauungstrakt
Das fĂŒr Hamster typische Gebiss des Roborowski-Zwerghamsters weist insgesamt 16 ZĂ€hne auf. In jeder KieferhĂ€lfte befinden sich ein Nagezahn und drei BackenzĂ€hne. Die Backenzahnreihen sind durch eine etwa sechs Millimeter groĂe zahnfreie LĂŒcke von den NagezĂ€hnen getrennt und etwa dreieinhalb Millimeter lang. Der dritte obere Backenzahn ist stark verkleinert und die KauflĂ€che der BackenzĂ€hne ist die einfachste aller Hamster. Die Höcker und Furchen der oberen und unteren BackenzĂ€hne liegen einander gegenĂŒber und zwischen den Höckern befinden sich kleine von Zahnschmelz umgebene Gruben.cite-ref-20[13]
Der Magen des Roborowski-Zwerghamsters besteht wie der anderer Hamster aus einem verhornten Vormagen und einem drĂŒsenhaltigen Hauptmagen. Das verhornte Epithelgewebe der Magenschleimhaut reicht bis zum Magenausgang im Hauptmagen. PylorusdrĂŒsen fehlen und die Grenzfalte beschrĂ€nkt die Anzahl der FundusdrĂŒsen.cite-ref-21[14]
Harn- und Geschlechtsorgane
Bei einer Umgebungstemperatur von 18 bis 20 Grad Celsius und einer relativen Luftfeuchtigkeit von etwa 60 Prozent stellten Sokolow und Meschtscherski beim Roborowski-Zwerghamster eine durchschnittliche osmotische Konzentration des Urins von 3417 Milliosmol je Liter fest. Die Wasserausscheidung ĂŒber Haut und Lungen lag bei 4,04 Milligramm je Gramm Körpergewicht und Stunde. Wenn Wasser vorenthalten wurde, stieg die osmotische Konzentration auf 4278 Milliosmol je Liter und die Wasserausscheidung sank auf 2,40 Milligramm je Gramm Körpergewicht und Stunde.cite-ref-22[15]
Laut Meschtscherski und Klischin werden von 30 Mikrolitern je Gramm Körpergewicht zugefĂŒhrtem Wasser 43 Prozent innerhalb von vier Stunden ausgeschieden. Nach dem ZufĂŒhren von Salzen werden lediglich 45 Prozent des ĂŒberschĂŒssigen Kalium- und Natriumchlorids ausgeschieden.cite-ref-23[16]
Der Eingang zur Vagina weiblicher Roborowski-Zwerghamster ist das ganze Jahr offen. Ebenso sind die Hoden der MÀnnchen das ganze Jahr sichtbar. Deren durchschnittlicher Testosteronspiegel im Blutplasma ist im Sommer am höchsten. Laut Feoktistowa und Meschtscherski liegt er im Juni bei durchschnittlich 19,5 Nanogramm je Milliliter und sinkt bis Dezember auf 2,5 Nanogramm je Milliliter. Zu jeder Jahreszeit zeigen einzelne Hamster deutliche Abweichungen.cite-ref-fm2005-4-a4-24-0[17]
Stoffwechsel
Bao und Mitarbeiter stellten beim Roborowski-Zwerghamster einen Ruhestoffwechsel von durchschnittlich 2,98 Millilitern molekularem Sauerstoff je Gramm Körpergewicht und Stunde fest. Die Umgebungstemperatur, bei der die Körpertemperatur ohne Energieaufwand konstant gehalten werden kann, die thermoneutrale Zone, geben sie mit 28 bis 34 Grad Celsius an.cite-ref-25[18] Den durchschnittlichen zusÀtzlichen Stoffwechsel bei zitterfreier WÀrmeproduktion ermittelten Bao und Mitarbeiter mit durchschnittlich 3,62 Millilitern molekularem Sauerstoff je Gramm Körpergewicht und Stunde im Juli und 9,71 Millilitern im Oktober.cite-ref-26[19]
Körperwachstum
Bei der Geburt betrĂ€gt das Körpergewicht des Roborowski-Zwerghamsters 1,0 bis 2,1 Gramm.cite-ref-27[20] Das relative Wachstum ist unmittelbar danach am gröĂten und nimmt gleichmĂ€Ăig ab.cite-ref-rosscameron1989-r1994-28-0[21] Flint und Golowkin geben das durchschnittliche Körpergewicht nach der Geburt mit 1,2 Gramm, nach einer Woche mit 4,3 Gramm, nach zwei Wochen mit 8,7 Gramm, nach drei Wochen mit 12,5 Gramm und nach vier Wochen mit 14,2 Gramm an.cite-ref-f1966-we-29-0[22]
Laut Ross und Cameron betrÀgt das durchschnittliche Körpergewicht bei der Geburt 1,24 Gramm, die durchschnittliche GesamtlÀnge 29,6 Millimeter, die der Hinterpfoten 4,5 Millimeter und die des Schwanzes weniger als zwei Millimeter.cite-ref-rosscameron1989-r1994-28-1[21] Nach vier Wochen werden 70 Prozent des Körpergewichts erwachsener Hamster erreicht, die Kopf-Rumpf-LÀnge erreicht 85 Prozent der entsprechenden LÀnge, die LÀnge der Hinterpfoten 97 Prozent, die des Schwanzes 100 Prozent und die der Ohrmuscheln 95 Prozent.cite-ref-rosscameron1989-256-a1-3-30-0[23] Beim erwachsenen Hamster betrÀgt das durchschnittliche Körpergewicht 18,1 Gramm, die LÀnge der Hinterpfoten 13,7 Millimeter, die des Schwanzes 10,2 Millimeter und die der Ohrmuscheln 13,4 Millimeter.cite-ref-rosscameron1989-r1994-28-2[21]
Entwicklung der Körpermerkmale
Der Roborowski-Zwerghamster wird nackt, mit verschlossenen Augen und Ohren und miteinander verwachsenen Zehen geboren. Nach der Geburt ist die Haut rosig, nach drei Tagen ist sie auf dem HinterrĂŒcken zart grau pigmentiert, nach vier Tagen auf der gesamten Oberseite. Nach fĂŒnf Tagen erscheinen an den Ohren dunkle Pigmentflecke. Die ersten Fellhaare erscheinen nach vier Tagen, die Kreuzgegend ist nach fĂŒnf Tagen behaart, der RĂŒcken nach sechs Tagen und der Kopf nach sieben Tagen. Nach acht Tagen ist lediglich der Bauch nackt und nach neun Tagen ist der Körper vollstĂ€ndig behaart.cite-ref-f1966-we-29-1[22] Die SchĂ€delknochennĂ€hte sind bis zum vierten Tag nach der Geburt unter der Haut sichtbar, der Augenfleck bis zum elften Tag und die Eingeweide bis zum 14. Tag nach der Geburt. Die Zitzen der Weibchen sind nach sechs Tagen sichtbar und nach 18 Tagen von Fell bedeckt.cite-ref-rosscameron1989-256-a1-3-30-1[23]
Die zunĂ€chst flauschigen Schnurrhaare entwickeln sich ein bis zwei Tage nach der Geburt, die Tasthaare ĂŒber den Augen nach zehn Tagen. Die Augenlider entwickeln sich nach vier Tagen, der Lidspalt ist nach fĂŒnf Tagen deutlich erkennbar und nach 12 bis 13 Tagen öffnen sich die Augen. Die Ohrmuscheln bilden anfangs einen Höcker, nach zwei Tagen ist dieser deutlich erkennbar, nach drei Tagen lösen sich die RĂ€nder der Ohrmuscheln von den Kopfseiten und nach vier Tagen stehen sie frei vom Kopf ab. Die ersten Furchen auf den Ohrmuscheln erscheinen nach acht Tagen. Der Gehörgang bildet sich fĂŒnf Tage nach der Geburt aus und öffnet sich nach zwölf Tagen. Die SchneidezĂ€hne klaffen nach der Geburt weit auseinander. Voll ausgebildet sind sie nach acht Tagen. Die Zehen der Vorderpfoten lösen sich nach fĂŒnf Tagen voneinander, die der Hinterpfoten nach sechs Tagen. Nach zehn Tagen sind die Zehen voll entwickelt.cite-ref-f1966-we-29-2[22] Die Jungtiere verlassen das Nest erstmals nach 13 Tagen. Das Absetzen erfolgt 21 Tage nach der Geburt.cite-ref-rosscameron1989-256-a1-3-30-2[23]
Genetik
| 2n = 34 |
|---|
| nf = 59 |
Die 34 Chromosomen des doppelten Chromosomensatzes unterteilen sich beim Roborowski-Zwerghamster in 16 Autosomenpaare sowie ein Paar Geschlechts-Chromosomen. Die durchschnittliche GesamtlĂ€nge des Karyotyps betrĂ€gt 193,8 Mikrometer und die einzelnen Chromosomen sind etwa 1,8 bis 25,5 Mikrometer lang. Drei Autosomen sind lĂ€nger als 20 Mikrometer, sechs sind 10 bis 20 Mikrometer lang und sieben sind kĂŒrzer als 10 Mikrometer.cite-ref-spyropoulos1982-31-0[24]
Laut Spyropoulos und Mitarbeitern sind von den neun lĂ€ngeren Autosomen sechs metazentrisch und drei submetazentrisch sowie von den sieben kĂŒrzeren Autosomen vier metazentrisch, zwei akrozentrisch und eins telozentrisch.cite-ref-spyropoulos1982-31-1[24] Romanenko und Mitarbeiter geben die Anzahl der Autosomenarme dagegen mit 56 an.cite-ref-romanenko2007-32-0[25] Laut Schmid und Mitarbeitern ist das X-Chromosom submetazentrisch, das Y-Chromosom akrozentrisch und die Anzahl der Chromosomenarme betrĂ€gt 59. Unter den Kurzschwanz-Zwerghamstern weist der Roborowski-Zwerghamster damit den ursprĂŒnglichsten Karyotyp auf,cite-ref-schmid1986-r1994-g-33-0[26] der sich lediglich durch drei Chromosomenverschmelzungen vom ursprĂŒnglichen Karyotyp unterscheidet.cite-ref-romanenko2007-32-1[25]
Das X-Chromosom macht 6,7 Prozent der KaryotyplÀnge des einfachen Chromosomensatzes wÀhrend der Metaphase der Kernteilungcite-ref-schmid1986-r1994-g-33-1[26] sowie 6,3 Prozent der LÀnge des synaptonemalen Karyotyps aus. Der kurze Arm des X-Chromosoms bildet ein Paar mit dem langen Arm des Y-Chromosoms und die Spindelfaseransatzstellen der beiden Geschlechts-Chromosomen sind nicht aneinander ausgerichtet. Die LÀnge der Paarung betrÀgt durchschnittlich 5,2 Mikrometer oder 39 Prozent des X-Chromosoms und 75 Prozent des Y-Chromosoms. Sie variiert zwischen 12 und 50 Prozent beim X-Chromosom sowie zwischen 24 und 95 Prozent beim Y-Chromosom.cite-ref-spyropoulos1982-31-2[24]
DNA-Sequenzen mit hohem GC-Gehalt bilden das konstitutive Heterochromatin des X-Chromosoms sowie der Autosomen 9, 11, 13 und 14. Laut Schmid und Mitarbeitern sind die langen Arme der Chromosomen 12 und 14 nahe der Spindelfaseransatzstellen mit Nukleolus-Organisator-Regionen verbunden,cite-ref-schmid1986-r1994-g-33-2[26] laut Spyropoulos und Mitarbeitern dagegen die kurzen Arme der Chromosomen 14 und 15. In 87 Prozent von 69 untersuchten Zellen fanden Spyropoulos und Mitarbeiter mindestens ein meist rundes dichtes Körperchen, das bei 71 Prozent der Zellen eng mit dem Geschlechts-Chromosomen-Paar verbunden war. In zehn Prozent der Zellen stellten sie zwei unterschiedlich groĂe dichte Körperchen fest, die beiderseits des langen Arms des X-Chromosoms lagen.cite-ref-spyropoulos1982-31-3[24]
Lebensweise
Lebensraum
Ăber die Lebensweise des Roborowski-Zwerghamsters ist wenig bekannt.cite-ref-34[27] Sein Lebensraum sind Sandgebiete mit spĂ€rlichem Pflanzenbewuchs. AuĂerhalb dieser kommt der ausgesprochen sandliebende Hamster nicht vor. Er bewohnt wandernde SicheldĂŒnen, schwach befestigte Sande sowie halbfeste Buckelsande und fehlt lediglich dort, wo der Sand mit einem festen Pflanzenbewuchs ĂŒberzogen ist, sowie in den hĂ€ufig in Sandgebieten vorkommenden Salztonebenen. Flint nimmt an, dass er im sĂŒdlichen Teil seines Verbreitungsgebiets bewegliche Sande bevorzugt, im nördlichen Teil dagegen schwach und halb befestigte.cite-ref-f1966-bs-35-0[28]
Die Art des Pflanzenbewuchses hat fĂŒr den Roborowski-Zwerghamster keine wesentliche Bedeutung. In Tuwa findet er sich in der NĂ€he von Erbsenstrauch, Sand-Segge und Reitgras.cite-ref-f1966-bs-35-1[28] Am Tere-Chol in Tuwa bewohnt er vereinzelte, 20 bis 30 Meter hohe SicheldĂŒnen, die auf der windabgewandten Seite mit Wermutkraut und anderen WĂŒstenpflanzen bewachsen sind.cite-ref-judin1979-r1994-36-0[29] In der Mongolei wurde er in der NĂ€he von Pappeln, Saxaul, Erbsenstrauch, MeertrĂ€ubel, Zygophyllum, Salpeterstrauch, Lasiogrostis und Tamariscus gefunden.cite-ref-topal1973-r1994-e-37-0[30]
Populationsdichte und Fressfeinde
Die Populationsdichte des Roborowski-Zwerghamsters in der Mongolei,cite-ref-allen1940-r1994-7-3[7] in Kasachstan und in Tuwa ist gering.cite-ref-flint1966-r1994-e-38-0[31] Je nach Jahr und Jahreszeit stellten Judin und Mitarbeiter einen Anteil von 0,7 bis 4,4 Prozent an den in Tuwa gefangenen SĂ€ugetieren fest.cite-ref-judin1979-r1994-36-1[29] Zwischen 1921 und 1930 wurden wĂ€hrend der Central Asiatic Expeditions des American Museum of Natural History lediglich je ein bis drei Exemplare am Zagaan Nuur, um Bajandsag, am Kholobolchi Nuur sowie am östlichen Ende des Lan Shan in der Gobi gefangen.cite-ref-allen1940-r1994-7-4[7] WĂ€hrend der sechs Kaszab-Expeditionen von 1963 bis 1968 wurden in der Mongolei lediglich drei Exemplare gesammelt.cite-ref-topal1973-r1994-e-37-1[30] Im sĂŒdlichen Teil seines Verbreitungsgebiets ist er dagegen zahlreicher.cite-ref-r1994-e-39-0[32] In den SandhĂŒgeln um Yulin in Shaanxi und in den SanddĂŒnen der Ordos-Ebene ist er hĂ€ufig anzutreffen.cite-ref-40[33]
Ăber Fressfeinde des Roborowski-Zwerghamsters ist wenig bekannt.cite-ref-rosscameron1989-254-255-266-267-41-0[34] In der Minqin-WĂŒste im Nordwesten Chinas ist er das dritthĂ€ufigste Beutetier der Waldohreule.cite-ref-42[35]
ErnÀhrung
Der Roborowski-Zwerghamster ernĂ€hrt sich hauptsĂ€chlich von Pflanzensamen. In Tuwa stehen die Samen von Sand-Steinkraut, Erbsenstrauch, Salpeterstrauch, Dracocephalum peregrinum, Tragant sowie Seggen im Sommer an erster Stelle. Vegetative Pflanzenteile sind ohne Bedeutung.cite-ref-43[36] In Shaanxi ist er fĂŒr das Einlagern von Hirsesamen bekannt.cite-ref-44[37]
In der Hunshandake-WĂŒstensteppe der Inneren Mongolei ernĂ€hrt er sich einen GroĂteil des Jahres von den Samen von Agriophyllum squarrosum, Corispermum chinganicum und Psammochloa villosa, des Erbsenstrauches Caragana microphylla, der GrĂŒnen Borstenhirse, des Hopfenklees sowie von Melissitus ruthenicus. Zeitweise gehören die Samen der Weide Salix gordejevii, des Erbsenstrauches Caragana stenophylla pojark, des SĂŒĂklees Hedysarum laeve, des Spargels Asparagus daurius, des Vogelknöterichs Polygonum divaricatum und des Salzkrautes Salsola collina zum Nahrungsspektrum. Pflanzensamen machen in der Hunshandake-WĂŒstensteppe ĂŒber 85 Prozent seiner Nahrung aus. Daneben ernĂ€hrt er sich von BlĂ€ttern, StĂ€ngeln sowie Insekten.cite-ref-wan2007-45-0[38]
In der Mongolei gehören ebenfalls Insekten wie KĂ€fer, OhrwĂŒrmer und Heuschrecken zu seiner Nahrung. Laut Formosow deuten die VorrĂ€te einiger Baue auf eine fast nur aus Insekten bestehende ErnĂ€hrungsweise hin.cite-ref-46[39] Laut Bannikow machen Insekten etwa die HĂ€lfte der Backentascheninhalte aus.cite-ref-47[40] Auch der Verzehr von Schnecken wurde berichtet.cite-ref-48[41] In Tuwa ist der Anteil tierischer Nahrung gering. So stellten Flint und Golowkin 1958 und 1959 bei 100 Prozent der mit gefĂŒllten Backentaschen gefangenen Hamster pflanzliche Nahrung fest, tierische Nahrung dagegen 1958 lediglich bei 23 Prozent und 1959 bei 32 Prozent der Hamster.cite-ref-49[42]
Die tĂ€gliche Nahrungsaufnahme des Roborowski-Zwerghamsters hĂ€ngt in hohem MaĂe von seinem Körpergewicht ab. Jungtiere nehmen im VerhĂ€ltnis zum Körpergewicht mehr Nahrung auf als erwachsene Hamster. Basierend auf seiner Populationsstruktur berechneten Wan und Mitarbeiter eine durchschnittliche Nahrungsaufnahme von etwa zwei Gramm Pflanzensamen je Tag. Die funktionale Beziehung zwischen der tĂ€glichen Nahrungsaufnahme (N) und dem Körpergewicht (M) geben sie mit N = ( 1,422 â
â
ln ⥠⥠( M / Gramm ) â â 1,780 ) Gramm {\displaystyle N=(1{,}422\cdot \ln(M/{\text{Gramm}})-1{,}780){\text{ Gramm}}} an.cite-ref-wan2007-45-1[38] Jungtiere, heranwachsende und erwachsene Hamster lagern Nahrung gleichermaĂen in ihren Bauen ein.cite-ref-judin1979-r1994-36-2[29]
Bau und AktivitÀt
HĂ€ufig bewohnt der Roborowski-Zwerghamster die Baue anderer Nagetiere und Hasenartiger wie die des Mongolischen Pferdespringers, des Langschwanzziesels und des Daurischen Pfeifhasen. Sein selbstgegrabener Bau besteht aus einer fast geraden, 50 bis 150 Zentimeter in eine DĂŒne hineinreichenden Röhre, die sich zu einer Nestkammer erweitert. Der Eingang des Baus wird meist durch verwehenden und herabrieselnden Sand verschĂŒttet und lediglich der durch festere und feuchte Sandschichten verlaufende nestnahe Teil bleibt erhalten. Das kugelförmige Nest besteht gewöhnlich aus zerkleinerter Wolle des Trampeltierscite-ref-f1966-b-50-0[43] oder des Hausschafs.cite-ref-judin1979-r1994-36-3[29] Gelegentlich enthĂ€lt der Bau eine Verzweigung oder eine zweite Nestkammer.cite-ref-51[44]
Die AktivitĂ€t des Roborowski-Zwerghamsters unterliegt tages- und jahresrhythmischen Zyklen. Er ist hauptsĂ€chlich in der DĂ€mmerung unterwegs, der Höhepunkt der AktivitĂ€t liegt zwischen 21 und 22 Uhr. Die tĂ€gliche AktivitĂ€tszeit ist mit durchschnittlich fĂŒnf Stunden im November am lĂ€ngsten und fĂ€llt im Februar und MĂ€rz unter zehn Minuten.cite-ref-hamann1987-r1994-52-0[45] Laut Feoktistowa und Meschtscherski hĂ€lt er keinen Winterschlaf, fĂ€llt selbst bei Temperaturen um minus 38 Grad Celsius nicht in KĂ€ltestarre und ist noch bei tĂ€glichen Tiefsttemperaturen unter minus 40 Grad Celsius zeitweise aktiv.cite-ref-fm2005-3-a1-5-2[5] Dennoch verbringt er die kĂ€lteste Zeit des Jahres vermutlich ĂŒberwiegend in seinem Bau und ernĂ€hrt sich von seinen VorrĂ€ten.cite-ref-fm2005-5-53-0[46] Laut Sokolow und Orlow ist er dagegen im Winter inaktiv und hĂ€lt Winterschlaf.cite-ref-54[47]
Fortpflanzung
Laut Flint umfasst die Fortpflanzungsperiode des Roborowski-Zwerghamsters in Tuwa die Monate April bis September.cite-ref-flint1960-f1966-v-55-0[48] In dieser Zeit bringen die Weibchen drei bis vier WĂŒrfe zur Welt.cite-ref-f1966-43-44-56-0[49] Laut Feoktistowa und Meschtscherski beginnen sie bereits im spĂ€ten Februar bis frĂŒhen MĂ€rz zu werfen. Die Anzahl der WĂŒrfe je 100 Paare erreicht im April mit 24 WĂŒrfen den ersten Höhepunkt und geht im Mai leicht zurĂŒck. Am höchsten ist sie mit 29 WĂŒrfen im Juni und 26 WĂŒrfen im Juli. Im September nimmt die Anzahl der WĂŒrfe stark ab und geht im Herbst und frĂŒhen Winter auf ein bis vier WĂŒrfe je 100 Paaren zurĂŒck, mit vier WĂŒrfen im September, zwei WĂŒrfen im Oktober, einem Wurf im November, drei WĂŒrfen im Dezember und fĂŒnf WĂŒrfen im Januar.cite-ref-fm2005-1-3-4-57-0[50] Laut Hou und Mitarbeitern umfasst die Fortpflanzungsperiode in der Inneren Mongolei die Monate Februar bis Oktober bei MĂ€nnchen und MĂ€rz bis Oktober bei Weibchen.cite-ref-houm2000-58-0[51]
Die Tragzeit betrĂ€gt 20 bis 22 Tage.cite-ref-flint1960-f1966-v-55-1[48] Ross und Cameron stellten bei drei aufeinander folgenden WĂŒrfen eine Verringerung des Zeitraums von der Bildung des ersten Vaginalpropfs nach der Paarung bis zur Geburt der ersten Jungtiere von 22,5 Tagen auf 20,5 Tage und 19,2 Tage fest.cite-ref-rosscameron1989-256-a1-3-30-3[23]
Flint gibt die Anzahl der Embryonen in der GebĂ€rmutter weiblicher Roborowski-Zwerghamster mit durchschnittlich sechs an. Bei 13 gefangenen Weibchen stellt er je einmal drei und vier, zweimal fĂŒnf, viermal sechs, einmal sieben sowie je zweimal acht und neun Embryonen fest. Die tatsĂ€chliche Anzahl der Jungtiere je Wurf kann aufgrund von Resorption etwas geringer sein.cite-ref-f1966-43-44-56-1[49] Laut Feoktistowa und Meschtscherski ist sie im Februar mit ĂŒber fĂŒnf Jungtieren je Wurf am höchsten. Im FrĂŒhling und Sommer ist sie relativ stabil und betrĂ€gt im April 3,5 Jungtiere, im Juni 3,9 Jungtiere und im Juli 3,6 Jungtiere je Wurf.cite-ref-fm2005-1-3-4-57-1[50] Die durchschnittliche WurfgröĂe betrĂ€gt 4,5 Jungtiere.cite-ref-59[52] Hou und Mitarbeiter geben die Anzahl der Embryonen mit durchschnittlich 6,22 an.cite-ref-houm2000-58-1[51]
Geschlechtsreife
Die Geschlechtsreife erreicht der Roborowski-Zwerghamster mit 14 bis 24 Tagen. Durchschnittlich sind es 19 Tage.cite-ref-flintgolowkin1961-f1966-42-43-60-0[53] Laut Feoktistowa und Meschtscherski beginnen die MĂ€nnchen nach zwei Monaten sich fortzupflanzen, die Weibchen nach zweieinhalb Monaten oder frĂŒher, so dass im Sommer Ă€ltere und jĂŒngere Hamster zum Populationswachstum beitragen und in dieser Zeit der ĂŒberwiegende Beitrag zum Wachstum liegt.cite-ref-fm2005-5-53-1[46] Laut Hou und Mitarbeitern steigt die FortpflanzungsstĂ€rke bei MĂ€nnchen und Weibchen mit dem Alter an.cite-ref-houm2000-58-2[51]
Flint und Golowkin stellten ebenfalls fest, dass bereits junge Weibchen eine wesentliche Bedeutung bei der Fortpflanzung haben. Sie verteilten die gefangenen Weibchen auf drei Gewichtsgruppen und ermittelten den Anteil der trÀchtigen oder befruchteten Weibchen mit 50 Prozent bei der leichten Gewichtsgruppe, 68 Prozent bei der mittleren und 73 Prozent bei der schweren Gewichtsgruppe.cite-ref-flintgolowkin1961-f1966-42-43-60-1[53] Laut Hamann pflanzen sich dagegen selbst im Februar geborene Hamster nicht vor dem folgenden Jahr fort, wenn sie bereits mindestens zwölf Monate alt sind.cite-ref-hamann1987-r1994-52-1[45]
In menschlicher Obhut setzt die Geschlechtsreife etwas spÀter ein als in der Natur.cite-ref-f1966-we-29-3[22] Unter Laborbedingungen wird der Roborowski-Zwerghamster erst mit viereinhalb Monaten sexuell aktiv,cite-ref-rosscameron1989-r1994-28-3[21] in der Heimtierhaltung hÀufig mit drei bis vier Monaten, teilweise jedoch erst mit zehn Monaten.cite-ref-logsdail2002-61-0[54]
Lebenserwartung und GeschlechtsverhÀltnis
Das rapide Altern und die hohe Sterberate erwachsener Roborowski-Zwerghamster nach der Fortpflanzungsperiode veranlassen Hamann anzunehmen, dass lediglich wĂ€hrend des FrĂŒhlings und Sommers geborene Hamster die harten Winter ĂŒberleben.cite-ref-hamann1987-r1994-52-2[45] Feoktistowa und Meschtscherski stieĂen in Tuwa im Juli hauptsĂ€chlich auf erwachsene Hamster, im August ĂŒberwogen bereits die Hamster aus dem laufenden Jahr. WĂ€hrend die Lebenserwartung in der Natur geringer ist, kann sie in menschlicher Obhut eineinhalb Jahre ĂŒbersteigen.cite-ref-fm2005-5-53-2[46]
Laut Feoktistowa und Meschtscherski variiert das GeschlechtsverhÀltnis zwischen mÀnnlichen und weiblichen Neugeborenen im Jahr zwischen 1 zu 1 und 1 zu 1,3. Es weicht dabei nicht signifikant vom VerhÀltnis 1 zu 1 ab.cite-ref-fm2005-4-a4-24-1[17] Laut Hou und Mitarbeitern betrÀgt das VerhÀltnis zwischen erwachsenen MÀnnchen und Weibchen in der Inneren Mongolei nahezu 1 zu 1,2.cite-ref-houm2000-58-3[51]
Verhalten
Ăber das Verhalten des Roborowski-Zwerghamsters ist wenig bekannt.cite-ref-rosscameron1989-254-255-266-267-41-1[34] Er ist ein lebhafter, flinker und wendiger Hamster, der sich mit kurzen, ruckartigen, fast nervösen SprĂŒngencite-ref-hamann1987-r1994-52-3[45] sowie im Schritt fortbewegt. Seine vielschleifigen Pfade verlaufen von einem GrasbĂŒschel zum anderen und lösen sich dort in zahlreiche Einzelspuren auf.cite-ref-f1966-bs-35-2[28]
Sowerby beschreibt ihn als sanftmĂŒtig, von Natur aus zahm und leicht zu halten. Er sei weder versucht zu beiĂen noch weg zu laufen, sei ĂŒberaus reinlich und putze sich hĂ€ufig und sorgfĂ€ltig. Seine Backentaschen fĂŒlle er bis zum Bersten mit Samen und leere diese, wenn er gestört wird, durch DrĂŒcken mit den Vorderpfoten.cite-ref-sowerby1914-13-1[9] Laut Ross und Cameron wird er dagegen niemals zahm und scheut den Kontakt mit Menschen, selbst wenn er von Geburt an damit aufgewachsen ist. Wird er hochgehoben, versuche er zu entkommen oder zu beiĂen, insbesondere im Alter von ĂŒber 21 Tagen.cite-ref-rosscameron1989-254-255-266-267-41-2[34]
Markierverhalten
Das Interesse des Roborowski-Zwerghamsters an den Ausscheidungen von Artgenossen variiert wĂ€hrend des Jahres. Urin ist dabei fĂŒr das andere Geschlecht am anziehendsten. MĂ€nnchen schnuppern zu allen Jahreszeiten lĂ€nger am Urin des anderen Geschlechts, Weibchen dagegen lediglich im FrĂŒhling und im Sommer. Beim Markieren des Reviers scheint das Sekret der BauchdrĂŒse von gröĂerer Bedeutung zu sein. AuĂer im Winter schnuppern MĂ€nnchen und Weibchen zu allen Jahreszeiten lĂ€nger am Sekret mĂ€nnlicher Artgenossen. Kot ist dagegen weder bei der zwischengeschlechtlichen noch der territorialen Kommunikation bestimmend. Dennoch ist das Interesse am Kot bei beiden Geschlechtern besonders im Sommer groĂ.cite-ref-62[55]
Verhaltensentwicklung
Bereits vor dem Ăffnen der Augen gehören das Schubsen von Geschwistern, das Krabbeln ĂŒber und das DrĂ€ngeln zwischen diese sowie das Verbergen unter Geschwistern zum Sozialverhalten des Roborowski-Zwerghamsters. Gegenseitige Körperpflege betreiben die Jungtiere erstmals zwölf Tage nach der Geburt. Nach 13 Tagen, wenn die Augen geöffnet sind, nĂ€hern sie sich gezielt einander und schnuppern aneinander. Mit den Vorderpfoten zu boxen beginnen sie nach 14 Tagen. An der Nase von Geschwistern schnuppern sie nach 15 Tagen. Ebenfalls nach 15 Tagen beginnen sie andere Jungtiere zu jagen, nach 16 Tagen umzustoĂen und nach 20 Tagen zu beiĂen und zu bespringen.
Nach zwei Tagen gehören das Kratzen des Körpers, der Ellenbogen und der Schultern mit den Hinterpfoten zum Komfortverhalten des Roborowski-Zwerghamsters, nach sechs Tagen das Kratzen des Kopfes. Ebenfalls nach sechs Tagen beginnen die Jungtiere ihr Gesicht mit den Vorderpfoten zu putzen. Nach acht Tagen lecken sie die Vorderpfoten mit der Zunge, nach zehn Tagen die Hinterpfoten. Den Kopf schĂŒtteln sie erstmals nach zwölf Tagen, den Körper nach 14 Tagen. Ebenfalls nach 14 Tagen beginnen sie den Kopf mit den Vorderpfoten zu putzen und fĂŒhren eine Putzbewegung aus, bei der sie erst die Vorderpfoten und danach den Kopf putzen und anschlieĂend die Hinterpfoten lecken. Das Fell kĂ€mmen sie erstmals nach 16 Tagen mit den Vorderpfoten. Ebenfalls nach 16 Tagen beginnen sie die Körperseiten zu lecken und nach 18 Tagen den Bauch, die Ellenbogen und die Schultern.
Die Fortbewegung im Nest beschrĂ€nkt sich zunĂ€chst auf das Winden des Körpers und das Hinwegziehen ĂŒber Geschwister mit den Vorderpfoten. Zu krabbeln beginnen die Jungtiere nach sieben bis neun Tagen. Das Nest verlassen sie erst, wenn die Augen geöffnet sind und die Entwicklung zum ZehengĂ€nger abgeschlossen ist. Heranwachsende Jungtiere bewegen sich zunehmend lebhafter fort. Auf dem Hinterteil hĂŒpfen sie nie. Nach 10 Tagen sind die Jungtiere des Roborowski-Zwerghamsters in der Lage abwechselnd mit den Vorderpfoten zu graben, nach 18 Tagen wird Graben zu einem wichtigen Teil des Verhaltens. Alle Jungtiere graben gemeinsam an einer Stelle. Die oberen drĂŒcken dabei die unteren weg, die ihrerseits wieder nach oben klettern. Bis zu 30 Minuten am StĂŒck werden auf diese Weise verbracht.
Zehn Tage nach der Geburt beginnen die Jungtiere an Nahrung zu schnuppern, zu nagen und zu kauen. Nach 13 Tagen beginnen sie Nahrung in die Backentaschen zu stopfen und zu transportieren. Wasser trinken sie erstmals nach 17 Tagen. Nach acht Tagen beginnt das Erkundungsverhalten des Roborowski-Zwerghamsters mit dem gezielten Schnuppern an GegenstĂ€nden. Die Jungtiere schnuppern selten in aufrechter Stellung, sondern halten an, heben den Kopf sowie eine Vorderpfote und schnuppern, wobei sich die Schnurrhaare bewegen. Dabei oder danach werfen sie den Kopf zurĂŒck und heben die zweite Vorderpfote vom Boden. Das Gleichgewicht halten sie durch eine tretende Bewegung der beiden Vorderpfoten kurz bevor sie die zweite Pfote anheben. Aufrecht verharren sie fĂŒr weniger als eine Sekunde.
Der Anteil der Fortbewegung am Verhalten nimmt nach 21 Tagen zu, Sozialverhalten und Graben bleiben jedoch wichtige Bestandteile des Verhaltens.cite-ref-63[56]
Verbreitung und Systematik
Verbreitung und Bestand
Das Verbreitungsgebiet des Roborowski-Zwerghamsters sind die WĂŒstensteppe Gobi und angrenzende WĂŒstenregionen des nördlichen Chinas, der westlichen und sĂŒdlichen Mongolei, des SĂŒden Tuwas sowie des Saissan-Beckens im Osten Kasachstans.cite-ref-mc2005-dis-64-0[57]cite-ref-r1994-dis-65-0[58] Dort kommt er in Höhen von 1200 bis 1450 Metern vor.cite-ref-66[59] Fossilfunde sind nicht bekannt.cite-ref-67[60]
In China reicht sein Verbreitungsgebiet von der Dsungarei im nordwestlichen Xinjiang, ĂŒber das nördliche Gansu und Qinghai, Ningxia, das nördliche Shaanxi und Shanxi sowie die Innere Mongolei bis zum Westen Liaonings und Jilins sowie dem SĂŒdwesten Heilongjiangs in der Mandschurei.cite-ref-mc2005-dis-64-1[57]cite-ref-r1994-dis-65-1[58] Laut Pantelejew ist er ebenfalls im Tarim-Becken in Xinjiang verbreitet.cite-ref-68[61]
Sympatrien
Im Norden und Osten ĂŒberschneidet sich das Verbreitungsgebiet des Roborowski-Zwerghamsters mit dem des Campbell-Zwerghamsters, der jedoch feste UntergrĂŒnde bewohnt.cite-ref-70[63] Im Nordwesten kommt er gemeinsam mit dem Campbell-Zwerghamster, dem Daurischen Zwerghamster, dem Langschwanz-Zwerghamster und dem Mongolischen Zwerghamster vor. Die ErnĂ€hrung dieser Arten ist hinreichend verschieden, um eine Konkurrenzsituation zu vermeiden.cite-ref-71[64]
Im Nan Shan und der sĂŒdlichen Gobi ĂŒberschneidet sich sein Verbreitungsgebiet mit dem des Langschwanz-Zwerghamsters. Daneben kommen in diesem Gebiet weitere Nagetiere und Hasenartige wie der Daurische Pfeifhase sowie die Pfeifhasen Ochotona erythrotis und Ochotona thibetana, das Japanische Riesengleithörnchen, das Steppenmurmeltier, die RaufuĂ-Springmaus, die Mittagsrennratte, die Hausmaus, die Sumpfmaus sowie Blindmulle vor.cite-ref-72[65] Die Sandgebiete der östlichen Steppenregion von Meng-Xin in Liaoning bewohnen neben dem Roborowski-Zwerghamster der Daurische Zwerghamster, die RaufuĂ-Springmaus, der Mongolische Pferdespringer und der Daurische Ziesel.cite-ref-73[66]
Systematik
Der Roborowski-Zwerghamster ist eine Art der Kurzschwanz-Zwerghamster. Bis zu vier Unterarten können unterschieden werden:cite-ref-mc2005-74-0[67]cite-ref-r1994-1-r-75-0[68]
âą Phodopus roborovskii roborovskii (Satunin, 1903) im Nan Shan,
âą Phodopus roborovskii bedfordiae (Thomas, 1908) in Shaanxi und der angrenzenden Mongolei,
âą Phodopus roborovskii praedilectus Mori, 1930 in der Mandschurei sowie
âą Phodopus roborovskii przewalskii Vorontsov & Kryukova, 1969 in Kasachstan.
Allen (1940) betrachtet Phodopus bedfordiae als eigenstĂ€ndige Art, Corbet (1978), Ellerman (1941), Ellerman und Morrison-Scott (1951), Musser und Carleton (1993, 2005), Pawlinow und Rossolimo (1987) sowie Pawlinow und Mitarbeiter (1995) ordnen bedfordiae dagegen Phodopus roborovskii zu.cite-ref-mc2005-74-1[67] Walker (1975) fĂŒhrt bedfordiae als Unterart von Phodopus roborovskii.cite-ref-76[69] Den Status von przewalskii erörtern Corbet (1978) sowie Pawlinow und Rossolimo (1987).cite-ref-mc2005-74-2[67] Laut Rossolimo und Wang (1982) handelt es sich dabei möglicherweise um eine eigenstĂ€ndige Art.cite-ref-77[70]
Nomenklatur
Das Typusexemplar des Roborowski-Zwerghamsters ist ein einzelnes, in FlĂŒssigkeit konserviertes, junges, erwachsenes Weibchen. Dieses fingen Wsewolod Iwanowitsch Roborowski und Pjotr Kusmitsch Koslow im Juli 1894 auf ihrer Expedition in den Nan Shancite-ref-r1994-1-r-75-1[68]cite-ref-satunin1903-r1994-6-3[6] am Oberlauf des Dang im nördlichen Gansu (cricetulus-roborovskii39° 0âČ N, 96° 0âČ O3996). Konstantin Alexejewitsch Satunin beschrieb das Typusexemplar 1903 als Cricetulus roborovskii und stellte den Roborowski-Zwerghamster somit in die Gattung Cricetulus.cite-ref-78[71]
Am Rand der Ordos-Ebene bei Yulin in Shaanxi (cricetulus-bedfordiae38° 17âČ N, 109° 45âČ O38.283333333333109.75) entdeckten Arthur de Carle Sowerby und Malcolm Playfair Anderson 1908 eine weitere Population. Benannt nach Mary Russell, Duchess of Bedford, beschrieb Oldfield Thomas diese im gleichen Jahr als Cricetulus bedfordiae.cite-ref-sowerby1914-13-2[9]cite-ref-79[72] Er nahm an, dass die beiden Formen unterschiedliche Körperproportionen besitzen, schloss jedoch eine fehlerhafte Vermessung durch Satunin nicht aus.cite-ref-r1994-1-r-75-2[68] Weitere Exemplare stammen vom Zagaan Nuur (cricetulus-bedfordiae-tsagaan-nuur44° 55âČ N, 111° 8âČ O44.916666666667111.13333333333) sowie 160 Kilometer sĂŒdöstlich vom Sain Ussu in der Mongolei und erweitern damit das bekannte Verbreitungsgebiet dieser Population betrĂ€chtlich.cite-ref-80[73]
1910 stellte Gerrit Smith Miller Cricetulus bedfordiae als Typusart in die neue Gattung Phodopus.cite-ref-81[74] 1933 ordnete A. I. Argiropulo Cricetulus roborovskii ebenfalls dieser Gattung zu.cite-ref-82[75] Er hielt beide Formen fĂŒr identisch, empfahl jedoch weitere Untersuchungen um taxonomische Unterschiede festzustellen.cite-ref-r1994-1-r-75-3[68] Die Population bei Shuangliao in Jilin (phodopus-praedilectus43° 30âČ N, 123° 30âČ O43.5123.5) in der zentralen Mandschurei beschrieb TamezĆ Mori 1930 als Phodopus praedilectus.cite-ref-83[76]cite-ref-84[77]
Benannt nach dem Forschungsreisenden Nikolai Michailowitsch Prschewalski beschrieben Nikolai Nikolajewitsch Woronzow und J. P. Krjukowa 1969 die Population in den Sanden östlich des Saissan-Beckens zwischen Ulâkekaratal und Akzhon am linken Ufer des Schwarzen Irtysch in Kasachstan (phodopus-przewalskii47° 38âČ N, 85° 15âČ O47.63333333333385.25) aufgrund ihres Karyotyps als Phodopus przewalksii.cite-ref-85[78]cite-ref-r1994-1-r-75-4[68] Ross gibt den Namen mit przhewalskii an.cite-ref-r1994-1-r-75-5[68]
Roborowski-Zwerghamster und Mensch
Der Roborowski-Zwerghamster bewohnt Gebiete, die weit von menschlichen Ansiedlungen entfernt liegen und gewöhnlich von der Einwirkung des Menschen unberĂŒhrt bleiben.cite-ref-86[79]
In den ersten 60 Jahren nach der Erstbeschreibung wurde er kaum erwĂ€hnt. Bei einer in den frĂŒhen 1960er Jahren im Londoner Zoo begrĂŒndeten Kolonie misslang die Nachzucht.cite-ref-logsdail2002-61-1[54] Die Kolonie im Moskauer Zoo in den 1970er Jahren bestand ebenfalls nur eine vergleichsweise kurze Zeit.cite-ref-87[80] In Deutschland wurde er durch den Tierpark Berlin-Friedrichsfelde eingefĂŒhrt.cite-ref-h2005-88-0[81]
Der Roborowski-Zwerghamster wird nicht als Versuchstier gehalten.cite-ref-stricker1999-89-0[82] 1994 wurde bei ihm jedoch die erste spontane Mageninfektion durch Kryptosporidien bei Hamstern festgestellt.cite-ref-90[83] Die Nachzucht unter Laborbedingungen ist schwierig, vermutlich als Folge des verursachten Stresses, und geeignete WurfgröĂen sind selten.cite-ref-rosscameron1989-254-255-266-267-41-3[34]
Seit den frĂŒhen 1990er Jahren wird er zunehmend als Heimtier gehalten. Die Haltung erfolgt einzeln oder in gleich- oder gemischtgeschlechtlichen Paaren oder Gruppen.cite-ref-logsdail2002-61-2[54] GegenĂŒber Artgenossen gilt er als vergleichsweise vertrĂ€glichcite-ref-f2006-91-0[84] und in Familiengruppen kommt es selten zu Aggressionen.cite-ref-h2005-88-1[81] Neben der natĂŒrlichen FĂ€rbung gibt es weiĂköpfige Roborowski-Zwerghamster. Laut Fox (2006) handelt es sich dabei um eine Qualzucht, da bei Reinerbigkeit des dafĂŒr verantwortlichen Erbguts die âDreherkrankheitâ auftritt, bei der sich der Hamster unaufhörlich um sich selbst dreht.cite-ref-f2006-91-1[84]
Flint (1966),cite-ref-f1966-sbv-1-4[1] Piechocki (1969),cite-ref-92[85] Hoffmann (1978)cite-ref-93[86] und Niethammer (1988)cite-ref-94[87] verwenden als deutschen Trivialnamen âRoborowski-Zwerghamster.â Seltener wird der englische Name desert hamster mit âWĂŒstenhamsterâ ĂŒbersetzt.cite-ref-stricker1999-89-1[82]
Belege
HauptsÀchlich verwendete Literatur
âą Patricia D. Ross: Phodopus roborovskii. In: Mammalian Species. Nr. 459, 1994, ISSN 0076-3519, S. 1â4 (englisch, Online [PDF; 515 kB; abgerufen am 21. September 2021]).
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Einzelnachweise und Anmerkungen
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cite-note-fm2005-4-a4-2417. â Feoktistowa und Meschtscherski, 2005 (S. 4, Abb. 4). Die Angaben beziehen sich auf unter halbnatĂŒrlichen Bedingungen gehaltene Hamster aus Tuwa.
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cite-note-2619. â Bao Wei-Dong, Wang De-Hua, Wang Zu-Wang: Nonshivering Thermogenesis in Four Rodent Species from Kubuqi Desert, Inner Mongolia, China. In: Folia zoologica. Band 1, Supplement, 2002, ISSN 0139-7893, S. 9â13 (englisch, INIST-Abstract). Die Angaben fĂŒr den Sommer beziehen sich auf fĂŒnf, die fĂŒr den Herbst auf sechs 1997 in der Ordos-Ebene in der Inneren Mongolei gefangene Hamster.
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cite-note-rosscameron1989-256-a1-3-3023. â Ross und Cameron, 1989 (S. 256, Abb. 1â3). Die Angaben beziehen sich auf unter Laborbedingungen gehaltene Hamster aus fĂŒnf WĂŒrfen.
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cite-note-5952. â Feoktistowa und Meschtscherski, 1999 (S. 434). Die Angaben beziehen sich auf neun unter halbnatĂŒrlichen Bedingungen gehaltene Paare mit 23 WĂŒrfen.
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cite-note-9487. â Jochen Niethammer: WĂŒhler. In: Bernhard Grzimek (Hrsg.): Grzimeks EnzyklopĂ€die SĂ€ugetiere. Band 5, S. 206â265, hier S. 212 (elfbĂ€ndige Lizenzausgabe der Originalausgabe von 1988).
Weblinks
Commons
: Phodopus roborovskii
â Album mit Bildern, Videos und Audiodateien
âą Roborowski-Zwerghamster auf Hamsterinfo.de â mit Angaben zur Haltung